Wochenmarkt ist der Treffpunkt der Stadt

Dienstag ist Markttag im Zentrum von Nieder-Olm: Blumen, Wild, Marmelade, Senf und Chilipaste, Fisch, Käse, Schinken, Brot, eingelegte Leckereien aus Griechenland und natürlich Obst und Gemüse. Seit Sommer 2015 bieten bis zu 20 Händler jeden Dienstag von 14 bis 19 Uhr allerlei Leckereien auf dem Platz zwischen den Rathäusern an. Und die Bürger der Stadt nehmen das Angebot dankbar an, verknüpfen es gerne mit einem Besuch beim Dienstleistungsabend der VG-Verwaltung oder in einem der umliegenden Geschäfte in der Stadtmitte.

Die Atmosphäre auf dem Platz ist dann eine ganz besondere, überall kann probiert werden, es gibt Imbissstände für den kleinen und großen Hunger zwischendurch sowie ein gutes Glas Wein dazu – eine Selbstverständlichkeit in einer Stadt mitten in Rheinhessen, dem größten Weinanbaugebiet Deutschlands. Für Neubürger, Alteingesessene und Besucher der Stadt dient der Weinstand auf dem Markt übrigens als ideale Kontakt- und Informationsbörse, hat sich der Platz doch im Laufe der Zeit zu dem Treffpunkt in der 10.000-Einwohner-Stadt entwickelt.


Seit zwei Jahren: dienstags ist Treffpunkt auf dem Markt

Zwei Jahre Nieder-Olmer Markt, „eine Erfolgsgeschichte“, sagte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl. Bei einem Empfang im Alten Rathaus am 25.07.17 dankte er den Marktbeschickern und der Marktgilde für Ihren Beitrag zur Belebung der Stadtmitte: „Die Qualität ihrer Waren und ihre Freundlichkeit sind dafür verantwortlich, dass die Nieder-Olmer den Markt annehmen.“ Mittlerweile sei der Dienstag zwischen 14 und 19 Uhr zu einem richtigen Treffpunkt für Alt- und Neubürger geworden. Aus der ganzen Region kämen die Menschen nach Nieder-Olm. Dazu passt auch eine Anekdote, die aus den Reihen der Marktbeschicker erzählt wurde: Eine Frau erzählte, dass sie seit fünf Jahren in Nieder-Olm wohne. Auf dem Markt habe sie schließlich ihre Nachbarin kennengelernt.
Mit ein Garant für den Erfolg ist der Weinstand, da waren sich alle Anwesenden einig: „In Nieder-Olm gehört eben auch ein gutes Glas Wein dazu“, sagte Dieter Kuhl der sich darüber freute, dass unter den Beschickern ein sehr gutes Verhältnis herrsche und alle offenbar gute Geschäfte machen könnten. Wichtig für die Akzeptanz sei es auch, dass zum Beispiel immer wieder soziale Institutionen beim Markt mitmachen dürften und es auch hin und wieder zu kleineren Auftritten kommt.
„Ich habe seit mehr als 30 Jahren mit der Organisation von Märkten zu tun. Einen Empfang als Dankeschön für die Beschicker habe ich noch nicht erlebt“, sagte Prof. Dr. Gerhard Johnson, Vorstandssprecher der Marktgilde, die rund 130 Standorte deutschlandweit verantwortet. Das spreche für den Standort an dem man auch spüre, dass die Stadtverwaltung zu 100 Prozent hinter dem Projekt stehe. Die Wochenmärkte seien überall unter Druck, in den Zeitungen lese man immer wieder von Märkten mit Problemen. Da sei Nieder-Olm schon etwas Besonderes. Zum Dank für die gute Zusammenarbeit überreichte Johnson eine Spende für die Nieder-Olmer Kindergärten.
Mit acht Beschickern hat der Markt im Juli 2015 begonnen, mittlerweile sind regelmäßig 19 bis 23 am Ort. „Und wir haben noch mehr Bewerbungen“, sagte Marktleiter Hans Petri, der gemeinsam mit Karl Simon von der Stadt Nieder-Olm für den reibungslosen Ablauf sorgt.

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