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„Schatzsuche – Schule in Sicht“

Kita Zauberschloss bietet Programm für Eltern zur Unterstützung angehender Schulkinder

Auf dem Boden liegen blaue Tücher, darauf steht eine Schatztruhe. Muscheln, ein Papierschiffchen und eine Flaschenpost liegen daneben. Es mutet ein bisschen maritim an, als das Eltern-Projekt der kommunalen Nieder-Olmer Kita Zauberschloss „Schatzsuche – Schule in Sicht“ die Leinen ablegt. An diesem Abend treffen sich Mütter und Väter von angehenden Schulkindern zum ersten Mal gemeinsam zur sogenannten Schatzsuche, drei Abende werden noch folgen. „Bei der ‚Schatzsuche – Schule in Sicht‘ steht die Förderung des seelischen Wohlbefindens von Familien beim Übergang in die Grundschule im Mittelpunkt. In dieser besonderen Phase machen Kinder wichtige Schritte in ihrer Entwicklung. Der Übergang ist mit dem Abschied von Vertrautem und neuen Herausforderungen verbunden. Die Stärkung der Familien ist in dieser Zeit besonders wichtig und unser gemeinsames Ziel, das wir mit diesem Angebot verfolgen wollen“, begrüßte Catrin Beck, Leiterin der Kita Zauberschloss, die Eltern an diesem Abend. Sie und ihre Mitarbeiterin Lisa Wagner haben erfolgreich die Fortbildungen zu diesem von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) entwickelten Programm besucht und bieten dieses Programm zum ersten Mal in der Kita Zauberschloss an.
„Wir wollen hier aber kein fertiges Rezept anbieten, wie Eltern ihre Kinder auf dem Übergang von Kita in die Schule begleiten sollen, sondern vielmehr Lösungsansätze bieten, die individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien ausgerichtet und angewendet werden können“, informierte Catrin Beck. Ein Hauptanliegen dabei sei es, die Resilienz der Kinder zu stärken, den ressourcenorientierten Blick der Eltern auf die kindliche Entwicklung zu fördern, um diesen herausfordernden Lebensabschnitt gut zu meistern. „Wir wollen sowohl den Eltern als auch den Kindern die Unsicherheit vor dem, was bald auf sie zukommt nehmen, Ängste zerstreuen, viele offene Fragen klären.“ Denn gerade durch die Zeit der Pandemie, in der die Schnupper-Schulbesuche der Kita-Kinder nicht möglich gewesen seien, erscheine vielen die Schule wie eine große Black-Box, wissen die Erzieherinnen Beck und Wagner nur zu gut. So ging es am Abend des ersten Moduls vor allem darum, die Eltern dort abzuholen, wo sie und ihre Kinder gerade stehen. Sehr offen, gefördert durch eine angenehme Gesprächsatmosphäre, kreative Angebote und Kleingruppenarbeit, berichteten die Mütter und Väter von den Befürchtungen, Herausforderungen, aber auch von der Vorfreude, wenn sie zusammen mit ihren Kindern den Übergang in die Schule in den Blick nehmen. 
„Unser nächstes Modul wird unter dem Motto ‚Land in Sicht‘ stehen und wir werden eine Lehrerin der Grundschule zu Gast haben“, kündigte Catrin Beck für den zweiten Abend an. Auf viele Fragen werde es dann schon Antworten geben, versprach sie.

Text und Bild: Annette Pospesch für die Stadt Nieder-Olm

Kita Zauberschloss bietet mit dem Programm „Schatzsuche –Schule in Sicht“ Eltern angehender Schulkinder eine besondere Unterstützung an
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