Der „Insektor“ macht Biodiversität messbar
„Wir als Stadt Nieder-Olm engagieren uns seit Jahren entschlossen für Klima- und Umweltschutz – mit dem Ziel, die regionale Artenvielfalt zu stärken. Neben Blühwiesen und Baumpflanzungen, die wertvolle Lebensräume schaffen, setzen wir als Kommune zunehmend auch auf moderne Technologien“, informiert Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss.
Ein besonderer Meilenstein sei dabei der Einsatz des sogenannten „Insektors“ – eines digitalen Monitoring-Systems, das die Entwicklung der Insektenpopulationen wissenschaftlich erfasse, so Hasenfuss. Zwei dieser Geräte wurden nun am Stadtgarten und am Gemeinschaftsgarten installiert. Sie analysieren kontinuierlich die Insektenvielfalt in einem Umkreis von rund einem Kilometer. Die gewonnenen Daten werden in einem digitalen Dashboard visualisiert und ermöglichen fundierte Auswertungen.
Jährliche Berichte liefern eine solide Datengrundlage, um Fortschritte im Artenschutz messbar zu machen und künftige Maßnahmen gezielt zu planen. Nieder-Olm verbindet damit praktischen Naturschutz mit digitaler Innovation – und zeigt, wie Kommunen Verantwortung übernehmen und ökologische Erfolge transparent dokumentieren können.
Text und Bild: Annette Pospesch für Stadt Nieder-Olm