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Der Dreck muss weg: Bürger sammelten in Nieder-Olm und Gemarkung

Der Frühling kommt jetzt doch noch, die Menschen zieht es raus in die Natur. Und damit sie sich dabei nicht über Dreck, Abfall, Unrat ärgern müssen, ruft die Stadt Nieder-Olm jedes Jahr zum Dreck-weg-Tag auf. Rund 30 Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten dem Aufruf am Samstag, darunter auch einige Neubürger, die Jugendfeuerwehr und einige Stadtratsmitglieder: „Es ist gut, dass wir an solch einem Tag Gesicht zeigen gegen den Dreck“, sagte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl beim Treffpunkt am Schwimmbadparkplatz. Der musste in dem Jahr nicht gesäubert werden. Der Mitbürger Hans-Jürgen Orth hat diesen in den Tagen vor dem offiziellen Tag schon im Alleingang gesäubert. Ebenso sauber war es rund ums Schulzentrum, wo die Schüler der IGS ebenfalls bereits bei einer Extra-Aktion am Werk waren. Schließlich war es dank der Bauhofmitarbeiter auch im Stadtkern um einiges sauberer als in den vergangenen Jahren. Die Helfer liefen schließlich mit Müllsack und Greifer ausgerüstet zwei Stunden durch die Stadt und die Gemarkung, durchs Gewerbegebiet und die Neubaugebiete am Weinberg und sammelten eine ganze Menge achtlos weggeworfenen Müll. Gefunden wurden dabei zum Beispiel ein Postkasten für Briefe, Altreifen, viele kleine Flachmänner, Fast-Food-Dreck wie Kaffeebecher, Pizzakartons und ähnliches. „Besonders ärgerlich waren die vielen Kippen und der viele Dreck am Bahnhof. Leider kommt die Bahn hier ihren Säuberungspflichten nicht genügend nach“, sagte der Stadtbürgermeister.

 

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Stadtbürgermeister Dieter Kuhl, 3.von links, konnte sich über viele Helfer beim Dreck-weg-Tag freuen.
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