Besonderes Zeichen der Gemeinschaft
Unter freiem Himmel, zwischen den beiden Kirchen an der Pariser Straße, wurde am Pfingstmontag erneut ein besonderes Zeichen der Gemeinschaft gesetzt: Die Aktion „Kommt her zu Tisch“ brachte viele Menschen in Nieder-Olm zusammen. Die Kirchengemeinden hatten gemeinsam mit der Stadt Nieder-Olm zu Gottesdienst und Begegnung eingeladen – offen für alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder Konfession. Rund um die lange gedeckte Tafel entstand eine herzliche Atmosphäre des Miteinanders. Jeder brachte Speisen mit und teilte sie mit den Gästen. So wurde aus vielen kleinen Beiträgen ein großes gemeinsames Essen und ein lebendiges Fest der Begegnung.
Der ökumenische Gottesdienst spiegelte die Vielfalt der Gemeinschaft eindrucksvoll wider. Fürbitten wurden in zahlreichen Sprachen gesprochen – unter anderem auf Aramäisch, Arabisch, Polnisch, Französisch, Englisch und Irisch. Menschen unterschiedlicher Herkunft richteten gemeinsam ihre Bitten und Hoffnungen an Gott und machten deutlich, wie verbindend Glaube und Gemeinschaft sein können. Die Schola aus Ober-Olm und der Nieder-Olmer Liederkranz begleiteten die Veranstaltung musikalisch.
Auch Familien und Kinder kamen auf ihre Kosten: Eine Hüpfburg sorgte für Begeisterung bei den jungen Gästen, während Getränke von einem ortsansässigen Weingut angeboten wurden.
Das Vorbereitungsteam hatte mit großem Engagement ganze Arbeit geleistet und eine Veranstaltung geschaffen, die weit über ein gemeinsames Essen hinausging: „Kommt her zu Tisch“ wurde erneut zu einem starken Zeichen für Offenheit, Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft in Nieder-Olm.
Text & Bilder: Anette Pospesch