Zonta-Preis 2018 geht an Claudia Schmitz

Zonta-Preisträgerin Claudia Schmitz (3. v.r.) bei der Vernissage der Ausstellung „In Between – Invisyllables“ zusammen mit den Zonta-Frauen Dr. Elvira Antonini-Rumpf (2.v.l.), Andrea Basler-Egg (3.v.l.) sowie Paula Sippel (re.) und Ingeborg Brauburger (2.v.r.) von der Kulturschmiede Nieder-Olm und Stadtbürgermeister Dieter Kuhl.

Kulturschmiede Nieder-Olm legt 2019 schöpferische Pause ein
Großer Andrang herrschte in der Schmiede Wettig bei der Vernissage zur Ausstellung „Invisyllables“ aus der Werkreihe „In Between“ der Künstlerin Claudia Schmitz. „Es ist eine besondere Ehre, dass im Rahmen der Kulturschmiede Nieder-Olm nun schon zum 11. Male der Zonta-Mainz-Kunstpreis hier in Nieder-Olm verliehen wird“, freute sich Stadtbürgermeister Dieter Kuhl als Hausherr über die ausgezeichnete Resonanz.
„Anerkennung und Förderung künstlerischer Höchstleistungen, die Verleihung des Zonta-Mainz-Kunstpreises an junge Künstlerinnen verfolgt beide Ziele zugleich“, informierte die Präsidentin des Zonta-Clubs Mainz, Dr. Elvira Antonini-Rumpf. 
Die neueste Arbeit der Preisträgerin Claudia Schmitz,  „Invisyllables“, die während des Stipendien-Aufenthaltes in Korea entstand, zeigt Ergebnisse von Recherchen und Erfahrungen, die weit über die innerkoreanischen Grenzen hinausgehen. Hier thematisiert sie dialektisch die Aspekte von Privilegien und Armut, Fülle und Elend, geographischen und soziale Grenzen.
Für das kommende Jahr kündigte Kuhl nun eine schöpferische Pause der Kulturschmiede an. Die Kuratorinnen Ingeborg Brauburger, Paula Sippel und Diana Jentzsch hätten schweren Herzens entschieden, ihr zum Teil langjähriges ehrenamtliches Engagement aus beruflichen Gründen zu beenden. Er dankte dem Team für die tolle Arbeit der vergangenen Jahre. „Es hat immer viel Spaß gemacht, zu sehen, wie hier junge Kunst gefördert wird.“ Denn viele Plattformen dafür gibt es in Mainz und Umgebung nicht mehr. Kuhl ist optimistisch, dass die Kulturschmiede 2020 – die dann ihr 20jähriges Jubiläum feiern kann - mit verändertem Konzept und neuen Verantwortlichen wieder Bestandteil der rheinhessischen Kulturszene sein wird.
Die Ausstellung „In Between – Invisyllables“ wird in der Kulturschmiede an drei Wochenenden zu sehen sein – samstags und sonntags von 15-18 Uhr. Am 2. Dezember ist die Künstlerin anwesend.