Tolles Fest mit Wermutstropfen

Tänzerinnen des NOCC

JamminCool Band

Nieder-Olmer feiern schönes Straßenfest – Störenfriede sorgen für Ärger
 
Nieder-Olmer Gastfreundschaft  und das Wetter: Das sind zwei Komponenten die zum diesjährigen Nieder-Olmer Straßenfest nicht passender sein konnten. Schon zum Auftakt schien, der Wettervorhersage zum Trotz, die Sonne und der Festplatz war mit aufmerksamen Gästen gut gefüllt. Sodann machten sich Stadtbürgermeister Dieter Kuhl und Vereinsringvorsitzender Franz Josef Schatz mit Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG, erfolgreich an den Fassbieranstich - wohlwollend beobachtet von Landrätin Dorothea Schäfer, dem Kreisbeigeordneten Steffen Wolf, „Mr. Rheinhessen“ Peter E. Eckes und VG-Bürgermeister Ralph Spiegler.
Schatz dankte den Vereinen für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne das ein solches Fest gar nicht stattfinden könne. Deshalb freute es auch Stadtbürgermeister Dieter Kuhl besonders, dass gerade auch eine gute Jugendarbeit in den Vereinen immer wieder Früchte trage und er gleich drei Handball-Meistermannschaften des TV Nieder-Olm ehren dürfe: die 2. Herrenmannschaft, die B-Jugend und die C-Jugend. Im Anschluss sorgte die Mainzer Kultband „Jammin’ Cool“ auf dem Rathausplatz für Partylaune bis in die laue Sommernacht hinein. Auch die weiteren Tage standen ganz im Zeichen von tänzerischem und musikalischem Können, denn neben Formationen der Fastnachtsvereine NOCC und NOCV standen Gruppen einer Tanzschule und die Breakdancer des Jugendclubs auf der Bühne. Auch die Nieder-Olmer Nachwuchsband BANO zeigte, dass sie inzwischen nicht nur richtige Teenager geworden, sondern auch musikalisch gereift sind. Den musikalischen Schlusspunkt des Straßenfestes setzen die Runzelrocker.
Einen Wermutstropfen musste das Fest nach drei schönen Tagen allerdings doch hinnehmen: Außerhalb des Festplatzes kam es freitags und samstags zu massiven Störungen, Verunreinigungen und Schäden durch betrunkene Jugendliche. „Das ist ein großes Problem, dem wir zukünftig mit noch mehr Nachdruck entgegen treten müssen“, zog Franz-Josef Schatz Bilanz. „Es darf nicht sein, dass ein paar Störenfriede unser schönes Fest kaputt machen.“ 

Text und Bilder: Stadt Nieder-Olm, Annette Pospesch