Stadt Nieder-Olm erwirtschaftet 2017 erneut Jahresüberschuss

Sehr zufrieden zeigt sich Stadtbürgermeister Dieter Kuhl  mit dem Ablauf des Haushaltsjahres 2017. Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt sah dies offenbar auch so und empfahl dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, dem Jahresabschluss zuzustimmen und der Stadtverwaltung Entlastung zu erteilen.
Die Wirtschaftsführung der Stadt ergab 2017 einen Jahresüberschuss in der Ergebnisrechnung von 1.861.099,06  Euro.  Im zurück liegenden Jahr 2016 betrug das Jahresergebnis noch 278.140,32 Euro.
„Damit können wir  in meiner Amtszeit seit 2009 nur positive Jahresergebnisse vorlegen“, zieht Dieter Kuhl eine positive Bilanz.
Maßgeblich für das solide Ergebnis seien Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und Einkommenssteuer, so Dieter Kuhl.
„Ein hervorragendes Ergebnis, das uns in die Lage versetzt, unsere Investitionen in die Infrastruktur in den nächsten Jahren ohne Kreditaufnahme tätigen zu können“, blickt der Bürgermeister in die Zukunft.  Eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik im Gewerbepark, die Entwicklung der Neubaugebiete  und eine wirtschaftliche und sparsame Haushaltsführung tragen Früchte, so die Stadtspitze.
Stadtbürgermeister Dieter Kuhl ist  zufrieden mit dem weiteren Abbau der Schulden. Der Schuldenstand der Stadt Nieder-Olm betrug zum 31.12.2008  insgesamt 6.035.669,49 €.  Zum 31.12.2017 sind es nur noch 462.348,19.  Dies entspricht einer Pro Kopf Verschuldung von 46,47 € pro Bewohner.
Der größte Teil der Umlage entfiel im Rechnungsjahr 2017 auf die Verbandsgemeindeumlage mit 4.120.576,49 Euro und die Kreisumlage mit 3.552.587,00 Euro. Dies sind gegenüber dem Vorjahr Mehraufwendungen von 337.200.00 Euro.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2017 beträgt 91.048.429,16 Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 69,10 %. Die Stadt verfügt zum Jahresabschluss 2017  über 14,4 Millionen Euro liquide Mittel.
„Damit wir unsere Aufwendungen für die sehr gute Infrastruktur in Nieder-Olm auch zukünftig finanzieren können, ist aber weiterhin eine sparsame und vorsichtige Haushaltsführung notwendig“, sagt Dieter Kuhl und verweist auf die Unwägbarkeiten bei den Gewerbesteuereinnahmen.
Deshalb müssten die Erträge aus Gewerbesteuer und Einkommenssteuer durch eine aktive Ansiedlungspolitik weiter gesteigert werden. Der Stadtbürgermeister sieht Nieder-Olm hier mit der Ansiedlung mittelständischer Betriebe im Gewerbepark und dessen Erweiterung  auf dem richtigen Weg. Die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken sei unverändert hoch und Nieder-Olm aufgrund der hervorragenden Infrastruktur als Wohnort sehr attraktiv für junge Familien.