Spatenstich für „Gewerbepark Süd“ ist erfolgt

Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (5.v.l.), VG-Bürgermeister Ralph Spiegler (6.v.l.) und weitere Offizielle geben per Spatenstich den Startschuss für das „Gewerbegebiet Süd“ in Nieder-Olm. Foto: Annette Pospesch

Wirtschaftsstandort Nieder-Olm unter den Top drei im Land-Kreis Mainz-Bingen 

Mit rund 850 Unternehmen vor Ort gehört die Stadt Nieder-Olm zu den drei attraktivsten Wirtschaftsstandorten des Landkreises Mainz-Bingen und entwickelt sich stetig weiter. Am vergangenen Freitag wurde der Spatenstich für ein neues, 39 500 Quadratmeter großes Gewerbegebiet vollzogen. Zahlreiche Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren dabei.
„In den vergangenen fünf bis sechs Jahren haben wir viel für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Nieder-Olm getan und vollziehen nun mit der Erschließung des ‚Gewerbeparks Süd‘ den nächsten folgerichtigen Schritt, um weiteren, vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen, die Möglichkeit zu geben, sich hier niederzulassen“, berichtete Stadtbürgermeister Kuhl. Die Nachfrage von Handwerksbetrieben und Dienstleistern halte unverändert an und so gäbe es auch für diese etwa 1000 bis 2500 Quadratmeter große Grundstücke schon zahlreiche Interessenten, so Kuhl. Insgesamt bietet das Areal, das sich in südlicher Verlängerung der Straße Am Giener, zwischen dem Logistikunternehmen Geodis und der Firma FAWO befindet, Platz für rund 28 neue Firmen. Die Erschließung soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein, der Verkauf der Grundstücke im Laufe der beiden kommenden Jahre erfolgen.
Die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen in der Region und zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen seien zwei wesentliche Gründe für die gemeinsame Entscheidung des Stadtrates gewesen, der Erweiterung des Gewerbeparks zuzustimmen, informierte der Bürgermeister.
Auch Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler lobte diese Entscheidung als ein kluge und zukunftsweisende für Nieder-Olm. Die Stadt habe auch in der Vergangenheit im vernünftigen Umgang mit den Flächen Weitsicht bewiesen und für eine gute Ausgewogenheit im Gewerbe gesorgt, so Spiegler und er sei sich sicher, dass auch für das neue Gewerbegebiet die richtige Auswahl getroffen werde.   
„Auch für die entferntere Zukunft sind wir gut gewappnet, was das Gewerbe und den Wirtschaftsstandort angeht“, versicherte Kuhl abschließend, denn weitere 95 000 Quadratmeter seien als Vorratsfläche für die gewerbliche Weiterentwicklung in städtischem Besitz. Dies sei aber noch Zukunftsmusik von Morgen, jetzt konzentriere man sich voll und ganz auf den „Gewerbepark Süd“, betonte der Stadtchef zufrieden.