Verbesserung der sportlichen Infrastruktur

Der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Heinz-Kerz-Halle ist gemacht. Mit dabei unter anderem Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (3.v.l.), Landrätin Dorothea Schäfer (3.v.r.), Architekt Markus Kappler (2.v.r).

Heinz-Kerz-Halle wird durch neue Gymnastikhalle erweitert

An der Heinz-Kerz-Sporthalle in Nieder-Olm haben die Arbeiten zur Errichtung des Erweiterungsbaus begonnen. Zum symbolischen Spatenstich mit dem Architekten Markus Kappler trafen sich Stadtbürgermeister Dieter Kuhl, Landrätin Dorothea Schäfer und  Mitglieder des Stadtrates sowie Verantwortliche ortsansässiger Vereine.
Bürgermeister Dieter Kuhl freute sich über das große Interesse und betonte: „Das ist heute ein wichtiger Termin für eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Stadt, für die Bürger und Vereine.“ Die 1,2 Millionen Euro seien zur weiteren Verbesserung der sportlichen Infrastruktur in Nieder-Olm sehr gut angelegt, so Kuhl.


Schon vor einiger Zeit sei der Wunsch von Vereinen nach einer Erweiterung der Heinz-Kerz-Halle an ihn herangetragen worden, da zum einen die drei vorhandenen Umkleideräume im Ballsportturnierbetrieb nicht ausreichten und zum anderen für die aktiven Fastnachtsvereine eine Tanz- und Gymnastikhalle fehle, erläutert Kuhl die Vorgeschichte. „In guter Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kappler, das bereits die Kerz-Halle gebaut hat, konnten wir bei der Planung, in Absprache mit den Vereinen, deren Bedürfnisse berücksichtigen“, bekräftigte der Bürgermeister.
An der Ostseite der Heinz-Kerz-Halle entsteht nun ein insgesamt 400 Quadratmeter großer Anbau, mit Sanitäreinrichtungen, Geräteräumen und einem 200 Quadratmeter großen Sportmehrzweckraum, der durch ein Übergangselement mit der bestehenden Halle verbunden sein wird. „So können sowohl die vorhandene Haustechnik und Energieversorgung als auch die Sanitäranlagen und barrierefreien Toiletten von beiden Hallen genutzt werden und aus dem ehemaligen Kraftraum entsteht eine weitere Umkleide“, informierte Architekt Markus Kappler.
Die Gymnastikhalle werde hälftig teilbar sein, unter anderem mit einem Schwingboden und einer Spiegelwand ausgestattet, außerdem habe die Halle eine Deckenhöhe von rund sechs Metern, extra für die Hebefiguren der Tanzgruppen, erläuterte Kappler die optimale Ausgestaltung.


Landrätin Dorothea Schäfer lobte die vorbildliche Arbeit der Stadt Nieder-Olm für ihre Vereine und versprach 150.000 Euro aus dem Topf der Sportstättenförderung im Rahmen der Ehrenamtsförderung zur Unterstützung.
„Viele Gewerke haben wir jetzt schon vergeben und können daher absehen, dass wir  im Kostenrahmen bleiben“, untermauerte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl seine Aussage, versprach die Fertigstellung des Neubaus bis Dezember 2018 und dankte allen Beteiligten für die gute Kooperation.