Kindertagesstätte mit Panoramablick - Spatenstich für die neue Kita im Weinberg V - Fertigstellung 2022

Der erste Spatenstich zur neuen Kita im Weinberg V ist gesetzt.

Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss verweist auf den Panoramablick, den die Kitakinder künftig haben werden.

Zukünftige Nachbarn der Kita informieren sich über die Baupläne.

Der Spatenstich für die neue Kita im Weinberg V am 03. Juli 2020 fand trotz der Corona-Pandemie ein doch dem großen Ereignis angemessenen Zuspruch. Neben Ehrengästen, Ratsmitgliedern und für das Projekt Verantwortliche waren auch interessierte Nachbarn der Einladung gefolgt.
Im Nieder-Olmer Baugebiet Weinberg V beginnt nun die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte für rund 100 kleine Bürgerinnen und Bürger. Die geplante Bauzeit beträgt rund 21 Monate, dann sollen hier Kinder spielen, basteln und mit dem Laufrad fahren. Die Kosten für die Kindertagesstätte in Nieder-Olm betragen insgesamt 5,77 Millionen Euro. 700 000 Euro kommen dabei vom Land Rheinland-Pfalz und 600 000 Euro investiert der Landkreis Mainz-Bingen.
„Heute ist ein besonderer Tag für Nieder-Olm und für mich ganz persönlich“, freute sich Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss über die Begebenheit. „Ich habe immer wieder betont, dass die Kinderbetreuung für Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren eine der zentralen Herausforderungen sein wird“, sagte der Bürgermeister in seiner Ansprache: „Heute, da wir offiziell mit dem Neubau der top ausgestatteten Kindertagesstätte in Nieder-Olm beginnen, wird das besonders deutlich und sichtbar.“ Mit dem ersten Spatenstich werde daher ein großer Schritt zugunsten der Stadt und ihrer Einwohner gegangen. Das große Projekt sei von Amtsvorgänger Dieter Kuhl und den Ratsmitgliedern vor genau zwei Jahren mit einem Beschluss auf den Weg gebracht worden, jetzt werde der rundherum solide geplante Bau umgesetzt, informierte Hasenfuss.
„Auf dem 3000 Quadratmeter großen Gelände entsteht nun eine nachhaltige, fünfgruppige Kita mit Mehrzweckraum, Sanitäranlagen, Kinderküche und einem Bistroraum mit herrlichem Panoramablick“, kündigte Architektin Hanna Eichler vom gleichnamigen Büro aus Alzey an. Die große Herausforderung dieses dreigeschossigen Bauprojektes, ausgestattet mit Photovoltaikanlage und Luftwärmepumpe, liege in dem 12 Meter großen Höhenunterschied des zu bebauenden Geländes, verriet sie.
In die Kita integriert wird außerdem eine Familienberatungsstelle. Der Deutsche Kinderschutzbund habe bereits Interesse an demn Raum gezeigt. Falls der Betreuungsbedarf aber weiter in den kommenden Jahren steige, könne er leicht in einen weiteren Gruppenraum umgewandelt werden, indem eine Leichtbauwand entfernt wird, ergänzte Bürgermeister Dirk Hasenfuss.
Landrätin Dorothea Schäfer wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass man gerade jetzt in der Coronazeit schmerzlich erlebt habe, wie wichtig die Kindertagesstätten seien. „Sie sorgen für die nötige Betreuung, bieten aber vor allem den Kindern auch die wichtigen sozialen Kontakte“, so Schäfer. Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Doris Leininger-Rill wünschte abschließend allen am Bau Beteiligten einen unfallfreien Verlauf und der Kita zukünftig eine gute Nachbarschaft mit den Anwohnern.