Haushalt 2019 der Stadt Nieder-Olm

Viel vor hat Stadtbürgermeister Dieter Kuhl  auch in seinem letzten Jahr als ehrenamtlicher Bürgermeister – positive Haushaltszahlen legen den Grundstein dafür, dass die Pläne auch bezahlbar sind.  Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von über 8  Millionen Euro, mit denen unter anderem  die neue Straße zum Schulzentrum und die Erweiterung der Heinz-Kerz-Sporthalle, die Anschaffung neuer Fahrzeuge für den Bauhof, neue Spielgeräte auf den Spielplätzen, die Süderweiterung des Gewerbeparks, die barrierefreie Bushaltestelle am Bahnhof und der Bau des Parkdecks Am Woog  finanziert und fertig gestellt werden sollen. Wichtigste und mit ca. 4,5 Millionen Euro größte Investitionsmaßnahme ist der Neubau der Kindertagesstätte im Wohngebiet Weinberg V. „Die Zahlen sind sehr gut und ermöglichen es uns,  den guten Standard in Nieder-Olm zu halten und ohne Kredite weiter auszubauen“, sagt der Stadtbürgermeister.
Die Rahmendaten des Haushalts, dem der Haupt- und Finanzausschuss bereits einstimmig zustimmte und den Dieter Kuhl am Donnerstag, 31. Januar 2019, 18.30 Uhr, dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegt, zeugen von einer anhaltenden Attraktivität der Stadt als Wohn- und Arbeitsort. So sollen etwa aus dem Anteil an der Einkommensteuer 6,3 Millionen Euro in den Stadtsäckel fließen – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. „Das zeigt, dass wir mit der Ausweisung unserer Baugebiete und der Bebauung der innerstädtischen Industriebrachen die richtige Wohnungsbaupolitik insbesondere für junge Familien betrieben haben“, erklärt Dieter Kuhl. Die Gewerbesteuer liegt mit 4,1 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Ansatz aus 2018. Die Hauptausgaben sind die Umlagen an Kreis und Verbandsgemeinde. Rund 10 Millionen Euro werden dafür fällig.  Zudem schlagen die Personalaufwendungen mit 3,1  Millionen Euro zu Buche.
Im Ergebnishaushalt bedeutet dies ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,4 Millionen  Euro – bei Einnahmen von 19,1 Millionen und Ausgaben von 17,7  Millionen Euro. Der Schuldenstand wird weiter gesenkt, die Stadt ist fast schuldenfrei. Dabei bleiben die Steuersätze unverändert.  Das Eigenkapital der Stadt steigt auf 65.992.181,24 Euro.
Die liquiden Mittel erhöhen sich auf 6,2 Millionen Euro zum Jahresende.
Auch zahlreiche kleine Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur sind vorgesehen.
Freiwillige Leistungen für soziale und kulturelle Initiativen, den öffentlichen Personennahverkehr, Maßnahme des Umweltschutzes und der Grünpflege finden sich im Haushalt ebenso wieder wie die Förderung der Vereine und der städtischen Feste.
„Wir werden weiter sparsam und vorsichtig haushalten und dennoch kräftig investieren, um die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger noch zu  verbessern“, gibt Dieter Kuhl die Richtung vor und kann, wie er selbst betont,  seiner Nachfolgerin „ein gut bestelltes Feld“ übergeben.