Für die Umwelt und das Auge - 4000 Lavendelpflanzen säumen bald die Georg-Taulke-Allee

Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss (r.) und der erste Beigeordnete Hans-Jürgen Straub zeigen den vorbereiteten Pflanzstreifen an der Georg-Taulke-Allee auf dem bald 4000 Lavendelstauden blühen werden.

In Nieder-Olm wird es mediterran. 4000 Lavendelpflanzen werden demnächst die Georg-Taulke-Allee säumen. „Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben dafür bereits an der Georg-Taulke-Allee einen Pflanzgraben gezogen“, informieren Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss und der erste Beigeordnete Hans-Jürgen Straub. In den kommenden Tagen werden dort die duftenden violetten Sträucher eingepflanzt und blühen zukünftig zwischen Juni und August.
Dabei sind die Stauden des Lavendels nicht nur eine Augenweide. „Der aromatisch duftende sowie nektar- und pollenreiche Lavendel lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und bietet den perfekten Lebensraum für die Insekten", erläutert Hasenfuss. Durch die spätere Blütezeit ist Lavendel eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, da das Nahrungsangebot ab den Sommermonaten spärlicher wird.
„Zudem ist die sonnenliebende Pflanze sehr robust. Sie ist durch ihren ätherischen Duft weniger krankheitsanfällig, da sie von Blattläusen und anderen Schädlingen gemieden wird. Außerdem übersteht der aus dem Mittelmeerraum stammende Lavendel auch längere Trockenphasen ohne Probleme. Was im warmen und häufig trockenen Rheinhessen von großem Vorteil ist“, ergänzt Straub.
„Der Pflanzstreifen ist ein weiterer Schritt zur Förderung der Biodiversität in der Stadt. Im Fokus steht für uns, die Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume zur erhalten“, erklärt der Stadtbürgermeister. „Denn biologische Vielfalt ist Voraussetzung für eine funktionierende Umwelt und damit Lebensgrundlage für Mensch und Tier.“