Flüchtlinge in der neuen Heimat

Ausstellung in der Schmiede Wettig und im VG-Rathaus mit Bildern von Kirill Golovchenko

Integration ist keine leichte Aufgabe. Das wurde bei der Eröffnung der Ausstellung mit den Fotografien von Kirill Golovchenko deutlich. Der Künstler hatte im Auftrag der Kulturschmiede Nieder-Olm einige der in den vergangenen Monaten angekommenen Flüchtlinge fotografiert – im Umfeld ihrer neuen Heimat, aber mit Bezügen zur alten: Traditionelle Kleider, nachdenkliche Trümmerbilder, Schusswunden sind zu sehen. Aber auch immer Gesichter voller Freude, Erleichterung und Hoffnung.  Die Bilder der Menschen aus Syrien, Somalia, Afghanistan und Iran sind bis zum 9. Oktober in der Schmiede Wettig (Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr) und im VG-Rathaus (auch zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros) zu sehen.
„Mit viel Gespür und Sensibilität hat Golovchenko einen Zugang zu den Menschen gefunden“, sagte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl bei der Eröffnung in der Schmiede Wettig, zu der viele der Protagonisten auf den Fotos gekommen sind. Kuratorin Ingeborg Brauburger berichtete von dem schwierigen Weg, den das Projekt auch genommen hatte, dankte aber der Stadt und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm für die unkomplizierte Unterstützung bei Finanzierung und Umsetzung. Ebenfalls finanziell mit im Boot sind die Kulturstiftung Peter E. Eckes  und das EWR als Dauersponsor der Kulturschmiede.