Erfrischend, gesund und nachhaltig - Erster Nieder-Olmer Trinkwasserspender sprudelt nach Einweihung

Ein Prosit auf den neuen Nieder-Olmer Wasserspender: (v.l.) Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss und Ronald Roepke, Geschäftsführer der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (WVR).

Erfrischung pur: Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss zapft sich das erste Glas aus dem neuen Trinkwasserbrunnen am Alten Rathaus.

NIEDER-OLM - Das Wetter hätte für die Einweihung des neuen Trinkwasserspenders am Alten Rathaus in Nieder-Olm nicht passender sein können. Hochsommerliche Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke mitten im September zählen zwar eher noch zu den Ausnahmeerscheinungen, werden vermutlich aber im warmen und trockenen Rheinhessen zukünftig immer mehr zur Normalität werden. Da kommt das kostenlose kühle Nass, das nun aus dem hübschen, mit rheinhessischem Sandstein umrahmten Edelstahlspender sprudelt, gerade recht.
„Wir alle müssen uns an die Folgen des Klimawandels anpassen“, sagte Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss. In den zunehmenden Hitzeperioden seien die gesundheitlichen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zum Teil beträchtlich, gab er zu bedenken. Wichtig sei daher, ausreichend zu trinken und dafür bei Bedarf auch ein eigenes Trinkgefäß aufzufüllen. „So kann jeder außerdem noch einen kleinen Beitrag zur Verringerung des Plastikmülls und für eine saubere Umwelt leisten“, ergänzte er. Die Idee zum Brunnen habe er von seinen Reisen in andere Städte mitgebracht und eine Umsetzung für Nieder-Olm schon im Wahlkampf 2019 versprochen. „Jetzt freue ich mich, dass wir das Projekt mit Hilfe der WVR (Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH) und dem Bauunternehmen Palka realisieren konnten“, bedankte er sich.
„Gerade in Rheinland-Pfalz verfügen wir über eine hervorragende Wasserqualität, so können jetzt Besucher und Einwohner von Nieder-Olm kostenlos qualitativ hochwertiges Trinkwasser genießen“, sagte auch Ronald Roepke, Geschäftsführer der WVR. Der Trinkwasserspender sei so programmiert, dass er 24 Stunden genutzt werden könne und erst in den Wintermonaten abgestellt werde, so Roepke. Während der täglichen Betriebszeit werden die Leitungen in regelmäßigen Intervallen gespült, sodass immer frisches Trinkwasser gemäß der hohen Anforderungen, der Trinkwasserverordnung zur Verfügung steht. „Außerdem werden regelmäßig Proben entnommen, um die Qualität zu sichern“, informierte Roepke.
Derzeit wird noch eine Abdeckung angefertigt, die bei Bedarf zum Schutz des Brunnens angebracht werden kann.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 12 500 Euro. Unterstützt wird die Aufstellung des Brunnens mit 4000 Euro durch ein Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, die darüber hinaus gehenden Kosten für die Arbeiten sowie die laufenden Betriebskosten werden von der Kommune übernommen.