Ein Strauß voller Ideen - Gemeinsamer Gedankenaustausch vielfältig und neu

Vor der gemeinsamen Fraktionssitzung fragte Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss auch die Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen für Nieder-Olm

Die Sommerpause ist längst vorbei, der neu gewählte Nieder-Olmer Bürgermeister Dirk Hasenfuss und der Stadtrat haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Erstmals trafen sich jetzt Mitglieder aller Fraktionen an einem Tisch, um gemeinsam Ideen zusammenzutragen, inhaltliche Schwerpunkte für das kommende Haushaltsjahr zu definieren. „Mir ist es wichtig, dass jeder hier in der Runde seine Ideen und Wünsche für unsere Stadt vorbringen kann, damit wir dann in einem nächsten Schritt zusammen überlegen können, was machbar und sinnvoll ist, um dann eine Prioritätenliste erstellen zu können“, lud Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss die Mitglieder der Fraktionen zu einem offenen Gedankenaustausch ein. Man war sich einig, dass die Förderung bezahlbaren Wohnraums auf diese Liste gehört, genauso wie die Fortführung der Unterstützung Nieder-Olmer Vereine, die einen wesentlichen Beitrag für die familienfreundliche Stadt leisten. Es wurden Wünsche für eine bessere Ausstattung der vorhandenen Spielplätze geäußert, ebenso wurde die Notwendigkeit formuliert, die Modernisierung des Bauhofes und seines Fuhrparks voranzutreiben sowie erhaltende Maßnahmen an der Friedhofsmauer durchzuführen. Auch Gedanken zur Renaturierung im Stadtgebiet und die Schaffung eines stadtnahen Teichs an der Georg-Taukle-Allee, die Begrünung der Bushäuschen und der Ausbau der E-Mobilität wurden in dieser ersten Sitzung vorgestellt. Weitere Gespräche werden folgen, bis dann im Januar der Haushalt 2020 endgültig verabschiedet wird. 
Aber nicht nur die Fraktionen konnten ihre Ideen für Nieder-Olm einbringen, auch die Bürgerinnen und Bürger waren gefragt, denn der Fraktionssitzung war an diesem Tag eine Aktion der Freien Wähler am Rande des Wochenmarktes vorausgegangen, bei der in lockerer Runde bei Federweisem und Zwiebelkuchen Wünsche, Ideen und natürlich auch Beschwerden formuliert werden konnten. Es fanden angeregte Gespräche statt und der Bürgermeister hatte ein offenes Ohr für all das, was vorgebracht wurde. Vieles drehte sich dabei um den Verkehr in Nieder-Olm. So kam etwa der Vorschlag, die Parkmöglichkeiten für Autos auf der Bahnhofstraße auf nur eine Seite zu beschränken, weil es immer wieder gerade im Kurvenbereich zu brenzligen Situationen käme. Eine andere Bitte war, den Fußweg von der Berliner Straße hinunter zum Bahnhof rollstuhlgerecht zu gestalten. Es wurden strengere Kontrollen gefordert, wenn zum Beispiel Autofahrer bei Staus über den Radweg ausweichen. Auch eine bessere Beleuchtung am Feldweg zur Goldbergsiedlung, der von vielen Schulkindern auch in der Dämmerung benutzt wird, wurde erbeten. Mehr Sitzgelegenheiten rund um die Stadt und Mülleimer im Stadtgebiet sowie ein verbesserte Lautsprecheranlage auf dem Friedhof wurden ebenfalls von den Bürgern gefordert. Auch bessere Busverbindungen nach Mainz waren ein Thema. „Wir werden alle Anregungen sorgfältig prüfen und in unsere weiteren Sitzungen mitnehmen“, versprach Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss.