„Buweschenkel“ als kleiner Trost - Stadt spendiert Martinsgebäck für entgangenen Laternenumzug

Auch ohne Laternenumzug mussten die Kinder nicht auf das Martinsgebäck verzichten. Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss verteilte 500 „Buweschenkel“ auf dem Schulhof der Burgschule.

„So sehen ‚Buweschenkel‘ aus“, sagte Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss lachend und hielt das traditionelle Hefegebäck, das es in Nieder-Olm immer zu St. Martin gibt, in die Höhe, so dass es alle Kinder der Burgschule sehen konnten. Die Übergabe der 500 Leckereien auf dem Schulhof war als kleines Trostpflaster gedacht. Denn wie auch schon im vergangenen Jahr, mussten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule auch 2021 auf den Martinsumzug der Stadt verzichten. Wegen der derzeit angespannten Coronasituation hatte die Schulleitung um eine Absage des Umzugs gebeten, auch hätte das traditionelle Martinsfeuer nicht stattfinden können. „Auch wenn der Laternenumzug erneut ausfallen musste, so waren natürlich das St. Martinsfest und seine Bedeutung – das ‚Füreinander da sein und teilen‘, Gegenstand in unseren Unterrichtsstunden“, versicherte Schulleiterin Silke Grimsel. So sei es schon lange Tradition, dass die Schüler zu St. Martin einen Teil ihres Taschengeldes für die Hilfsaktion „Weihnachten ohne Hunger“ des Camarakreis Nieder-Olm sammelten, informierte Grimsel. Die Kinder sangen alle zusammen als riesengroßer Chor noch ein Martinslied, bevor Bürgermeister Hasenfuss jeder Klasse einen großen Sack voller „Buweschenkel“ überreichte. „Lasst sie euch schmecken! Und wir hoffen nun, dass wir im nächsten Jahr St. Martin endlich wieder so richtig mit einem Laternenumzug feiern können“, sagte er und sprach damit allen aus der Seele.

Bild und Text: Annette Pospesch für Stadt Nieder-Olm