Spannender Abend in der Schmiede: Antje Fries liest aus „Eisfrauen“

Spannend war’s in der Schmiede Wettig in der Alten Landstraße. Kein Wunder: Antje Fries war da. Die Krimiautorin aus Osthofen las aus Ihrer neuesten Geschichte über Anne Mettenheimer: „Eisfrauen“ - der sechste Fall der Wormser Kriminalkommissarin. 24 Besucher waren der Einladung der städtischen Bücherei gefolgt: „Wenn es möglich ist, veranstalten wir einmal im Jahr eine solche Lesung“, sagte die Leiterin Susanne Schäfer. Für Antje Fries gehören Auftritte wie der in Nieder-Olm zum literarischen Alltag. 20 bis 30 Mal im Jahr liest die hauptberufliche Lehrerin aus Ihren Geschichten vor. Nicht immer aus dem jeweils neuen Roman: „Manche wollen lieber etwas aus den Kurzgeschichten hören. Etwas, dass am Ende abgeschlossen ist.“ Bei den Romanen kann es sich selbstverständlich nur um einen Ausschnitt handeln, ein Ausschnitt, der neugierig macht, aber nicht zu viel über den Plot verrät. Damit die Geschichte auch noch spannend bleibt.
Ihre Geschichten entstehen im Alltag, bei Gesprächen, durch Beobachtungen. Die Idee zu Eisfrauen entstand bei einem Straußwirtschaften-Gespräch mit einem befreundeten Kardiologen, der sie auf eine abstruse Mordmethode brachte. Welche? Das hat Fries bei der Lesung natürlich nicht verraten. Nur so viel: Es geht in dem Buch um verschwundene Frauen, ein Dating-Service und die Schwierigkeit der alleinerziehenden Kommissarin, neben dem stressigen Job noch einen Partner zu finden.