Mitfahrerbänke bringen Goldberg näher zur Stadt

Gemeinsam mit Vertretern der AWO Nieder-Olm und der IG Goldberg weihte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl die erste Mitfahrerbank in Nieder-Olm ein.

Nicht nur zum Ausruhen gedacht sind zwei neue Bänke, die nun den Nieder-Olmerinnen und Nieder-Olmern übergeben wurden. Sie sollen nicht weniger als eine Lücke im öffentlichen Personennahverkehr auf unkomplizierte Weise schließen. Durch das Platznehmen auf einer „Mitfahrerbank“ signalisiert man den Autofahrern, dass man gerne mitgenommen werden möchte. Praktiziert wird dies bereits erfolgreich in einigen rheinland-pfälzischen Kommunen und war Stadtbürgermeister Dieter Kuhl als sympathische Idee bereits länger im Kopf.
Als die Interessengemeinschaft Goldberg mit ihrer Sprecherin Christine Klein bei ihm vorstellig wurde mit verschiedenen Vorschlägen, das Wohngebiet besser an die Stadtmitte anzubinden stieß sie bei der Stadtspitze auf offene Ohren. Das Projekt „Mitfahrerbänke“ ging in die Umsetzung. Eine Bank steht mitten auf dem Goldberg, gegenüber dem kleinen Parkplatz, das Gegenstück dazu in der Oppenheimer Straße, direkt nach dem Kreisel. Ein Sponsor war dafür auch bald gefunden, der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt erklärte sich bereit, die beiden Bänke zu finanzieren. Unterstützung dafür gab es darüber hinaus aus dem Demografieförderprogramm des Landkreises Mainz-Bingen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den beiden Bänken vor allem für unsere Senioren und Jugendlichen ein zusätzliches Verkehrsangebot schaffen, außerhalb der bereits vorhandenen Busverbindungen“, so Stadtbürgermeister Dieter Kuhl. Er wünsche sich, dass von dem Angebot reger Gebrauch gemacht werde und viele Autofahrer bereit seien, wartende Personen mitzunehmen. 
Text und Bild: Gabi Kuhl und Stadt Nieder-Olm