Ludwig-Eckes Halle: Schicker Anbau entspannt Raumsituation

v.r.n.l: Architekt Gerold Diehl, Beigeordneter Klaus Knoblich, Stadtbürgermeister Dieter Kuhl, A. Mendola, L. Basile

Rund eineinhalb Jahre hat es gedauert, von der Vergabe der Planleistungen bis zur Fertigstellung. Aber die Wartezeit hat sich gelohnt, denn was die Gäste bei der Einweihung des Anbaus an die Festhalle zu sehen bekamen, ist wirklich schick: 55 Quadratmeter groß mit viel Glas, neuem Mobiliar, einer Leinwand und vor allem: Platz für rund 50 Personen. Ein lang gehegter Wunsch ist damit in Erfüllung gegangen. Denn Ideen für eine Erweiterung von Halle und Gaststätte gibt es schon seit mehr als zehn Jahren.
„Wer durch die Stadt geht der sieht, dass hier an allen Ecken und Enden gebaut wird“, sagte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl. „Da ist es gut wenn auch etwas fertig wird.“ 250.000 Euro hat die Stadt in den Anbau investiert, der zunächst als Wintergarten vorgesehen war, dann aber zum richtigen Anbau wurde. Laut Architekt Gerold Diel vor allem wegen des Raumklimas. Ein Wintergarten überhitze sehr schnell. Jetzt gibt es ein massives Dach und eine Lüftung.
Genutzt wird der Raum vor allem vom Restaurant Alte Brennerei, die Familienfeiern, Vereinsmeetings und kleinere Tagungen dort unterbringen kann. „Die Stadt kann damit die Ludwig-Eckes-Halle effektiver nutzen“, sagte Dieter Kuhl und verwies auf die immer größere Nachfrage. Eher ruhigere Veranstaltungen im Jean-Metten-Zimmer würden so nicht mehr so schnell zum Beispiel mit Musikproben in der Halle kollidieren. Architektonisch gelungen ist der Anbau, findet Kuhl. Die Begrünung erfolgt noch, das erledigt der Bauhof. Zudem werden noch zehn bis zwölf Parkplätze im hinteren Bereich entstehen.