Haushalt 2018 der Stadt Nieder-Olm

Viel vor hat Stadtbürgermeister Dieter Kuhl  in diesem Jahr – positive Haushaltszahlen legen den Grundstein dafür, dass die Pläne auch bezahlbar sind.  Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von 6,3 Millionen Euro, mit denen unter anderem  eine neue Straße zum Schulzentrum, die Erweiterung der Heinz-Kerz-Sporthalle, die Anschaffung neuer Fahrzeuge für den Bauhof, neue Spielgeräte auf den Spielplätzen, eine neue Halfpipe, die Süderweiterung des Gewerbeparks, die barrierefreie Bushaltestelle am Bahnhof und der Bau des Parkdecks Am Woog  finanziert werden sollen.  „Die Zahlen sind sehr gut und ermöglichen es uns,  den guten Standard in Nieder-Olm zu halten und weiter auszubauen“, sagte der Stadtbürgermeister.
Die Rahmendaten des Haushalts, dem der Haupt- und Finanzausschuss bereits einstimmig zustimmte und den Dieter Kuhl am Donnerstag, 25. Januar 2018, 18.30 Uhr, dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegt, zeugen von einer anhaltenden Attraktivität der Stadt als Wohn- und Arbeitsort. So sollen etwa aus dem Anteil an der Einkommensteuer 6 Millionen Euro in den Stadtsäckel fließen – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. „Das zeigt, dass wir mit der Ausweisung unserer Baugebiete die richtige Politik betrieben haben“, sagte der Stadtbürgermeister. Die Gewerbesteuer liegt mit 3,1 Millionen Euro etwas über dem Ansatz aus 2017. Die Hauptausgaben sind die Umlagen an Kreis, Verbandsgemeinde. Rund 9 Millionen Euro werden dafür fällig.  Zudem schlagen die Personalaufwendungen mit 2,9  Millionen Euro zu Buche.
Im Ergebnishaushalt bedeutet dies ein Jahresüberschuss in Höhe von 641.260  Euro – bei Einnahmen von ca. 17  Millionen und Ausgaben von ca. 16,3 Millionen Euro. Der Schuldenstand wird weiter gesenkt, mit 432.590  Euro werden zum Ende des Jahres etwa 29.000 Euro weniger Verbindlichkeiten bestehen. Das bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 44 Euro.  Dabei bleiben die Steuersätze unverändert.  Das Eigenkapital der Stadt steigt auf 60.737.407 Euro.
Mit der Süderweiterung des Gewerbegebietes der Erschließung des Neubaugebietes Weinberg V stehen die Zeichen auf Wachstum. Erste Planungskosten für den Neubau einer Kindertagesstätte stehen ebenso im Haushalt wie zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur.
Freiwillige Leistungen für soziale und kulturelle Initiativen, den öffentlichen Personennahverkehr, Maßnahme des Umweltschutzes und der Grünpflege finden sich im Haushalt ebenso wieder wie die Förderung der Vereine und der städtischen Feste.
„Wir werden weiter sparsam und vorsichtig haushalten und dennoch kräftig investieren, um die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger noch zu  verbessern“, gibt Dieter Kuhl die Richtung vor.