Fünf Jahre Café Zimt und Zucker: Kleines Jubiläum mit großer Bedeutung

v.l.n.r. Kreisbeigeordnete Ursula Hartmann-Graham, Stadtbürgermeister Dieter Kuhl, Mitbegründerin Diana Nordmann, Referatsleiterin im Familienministerium Rheinland-Pfalz Vera Schmidt, Erster Stadtbeigeordneter Klaus Knoblich, Schriftführerin des FamilienZentrum Nieder-Olm e. V. Sonja Frenzer sowie Beisitzerin Tatjana Stork.

Nieder-Olm: Fünf Jahre gibt es das Café Zimt und Zucker in Nieder-Olm, sechs Jahre das Familienzentrum in der Maria-Montessori-Straße: „Eigentlich ein kleines Jubiläum, aber in seiner Bedeutung für die Stadt Nieder-Olm ein großes“, sagte Stadtbürgermeister Dieter Kuhl. Zum großen Familienfest anlässlich des 5. Geburtstages auf dem Grillplatz der Stadt und rund um das Haus der Vereine, dem Standort von Familienzentrum und Café, feierten viele Nieder-Olmer mit.
„Das Familienzentrum und das dazugehörige Café Zimt und Zucker sind wichtige Anlaufpunkte für junge Familien, die nach Nieder-Olm ziehen“, sagte Kuhl. Vor allem würden die Angebote des Zentrums Orientierung bieten. Und sie würden dafür sorgen tragen, dass die Generationen zusammenkommen, wenn das Café beispielsweise immer dienstags von 9.15 Uhr bis 11.45 Uhr öffnet. Die wichtige Funktion des Zentrums für die Stadt drücke sich nun auch darin aus, dass der Verein beim Land den Antrag stelle, zum Haus der Familie zu werden: „Das unterstützen wir ausdrücklich“, sagte Kuhl, der sich vor allem bei Diana Nordmann als Gründerin und treibende Kraft bedankte: „Ohne sie hätte sich diese Entwicklung nicht einstellen können.“ Diana Nordmann Ihrerseits verwies auf die vielen Mitstreiter – mittlerweile hat der Verein über 50 Mitglieder: „Ohne die Helfer, Kursleiterinnen, den Vorstand würde es das Familienzentrum nicht geben.“
Für den Kreis Mainz-Bingen war Ursula Hartmann-Graham dabei: „Wir freuen uns darüber, dass wir solche Angebote im Kreis haben.“ Bastelkurse, Sportangebote, das Café, ein Hochbegabtentreff, die Babysitterkurse – das seien alles gute und wichtige Angebote, die im Familienzentrum gemacht würden. Und Vera Schmidt, die zuständige Referatsleiterin im rheinland-pfälzischen Familienministerium stellte fest: „Solche unkomplizierten Begegnungsstätten für Eltern mit Kindern, das wünschen wir uns.“ Und für den Weg zum Haus der Familie sagte auch sie ihre Unterstützung zu: „Wir werden gemeinsam einen Weg zu einer noch besseren Unterstützung finden.“

Text und Bild: Bardo Faust